Heide aktuell zur Mobilstation und zum Amphibien Schutz
Heide aktuell zur Mobilstation und zum Amphibien Schutz

Heide aktuell zur Mobilstation und zum Amphibien Schutz

Zu der Mobilstation :

Mobilstation im Zusammenhang mit der Haltestelle Morgensternsheide

Im betreffenden Gebiet ist der Bau eines neuen Regiobahn-Haltepunkts „Morgensternsheide“ mit einer angeschlossenen Mobilstation vorgesehen. Für dieses Projekt wurden bereits verschiedene Ausbauvarianten entwickelt.

Der dazugehörige Bebauungsplan Nr. 508 (Furth, Geulenstraße, Bushaltestelle mit Mobilstation) wurde jedoch vorerst zurückgestellt. Hintergrund ist, dass derzeit noch unklar ist, wann und in welcher Form die Planungen der Regiobahn fortgesetzt werden. Aus heutiger Sicht kann die Verwaltung nicht abschätzen, wann konkrete Planungen vorliegen werden. Erst auf dieser Grundlage kann auch der Bebauungsplan für die Mobilstation weiter ausgearbeitet werden.

Da die Umsetzung des Projekts zeitlich derzeit nicht absehbar ist, wird die bestehende Anlage weiterhin instand gehalten und gepflegt. Dies ist notwendig, um den bestehenden Biotopverbund dauerhaft zu sichern.

Die Kosten für eine mögliche umfassende Instandsetzung können aktuell noch nicht beziffert werden.

Zum Amphibien Schutz :

Amphibienleitsystem „Auf der Heide“ wird instand gesetzt

An der Straße „Auf der Heide“ sorgt ein Amphibienleitsystem dafür, dass Frösche, Kröten und andere Amphibien sicher die Straße, die angrenzenden Radwege sowie die Bahngleise am Nordkanal überqueren können. Die Anlage besteht aus unterirdischen Tunneln und sogenannten Leitsteinen, die die Tiere während ihrer Wanderung gezielt zu den Querungsmöglichkeiten führen.

Im Februar 2026 wurde festgestellt, dass das System durch Verschmutzungen und starken Pflanzenbewuchs teilweise nicht mehr einwandfrei funktionierte. Um die Sicherheit der Tiere weiterhin zu gewährleisten, wurden die Tunnel am 10. Februar 2026 durch die Verwaltung in Zusammenarbeit mit Infrastruktur Neuss (ISN) gereinigt und wieder durchgängig gemacht.

Auch die Leitsteine werden überprüft: In Abstimmung mit dem Amt für Umwelt und Klima ist vorgesehen, diese im dritten bzw. vierten Quartal 2026 durch einen sachkundigen Experten reinigen und begutachten zu lassen. Dieser war bereits an der ursprünglichen Planung der Anlage beteiligt.

Im Anschluss wird geprüft, ob weitere Maßnahmen notwendig sind, um das Amphibienleitsystem langfristig funktionsfähig zu halten.